1. März 2010
Wir entschieden uns dieses Jahr für einen Sommerurlaub in der Region Languedoc im mittleren Teil von Südfrankreich. Als Unterkunftsort wählten wir ein Ferienhaus. Wir mieteten diese Unterkunft für 2 Wochen.Unser Urlaub war voller interessanter und spannender Erlebnisse. Das Ferienhaus war super ausgestattet und ein idealer Ausgangspunkt für unseren täglichen Wanderungen durch die Landschaft von Languedoc. So wanderten wir beispielsweise zur Schlucht von Ardèche und Tarn, Corniche des Cévennes oder erklammen die felsige Côte Vermeille.
Ein anderen Tag mieteten wir ein Boot und paddelten über einen der wunderschönen Seen in der Languedoc. Wir genossen die Ruhe und das schöne Wetter. In den zwei Wochen schien fast jeden Tag die Sonne. Die schöne Terrasse unseres Ferienhauses nutzten wir, um uns einen kräftigen Sonnenbrand zu holen, der nach den zwei Wochen dann glücklicherweise wieder verheilte.
Einen Tag machten wir uns von unserer Unterkunft auf den Weg zu einer Weinprobe. Wir testeten den Cuvée La Copa Santa, wohl einer der bekanntesten Weine in Languedoc. Unsere Gruppe wurde nicht enttäuscht. Der Wein schmeckte vorzüglich. Zurück zu unserem Ferienhaus nahmen wir dann doch lieber ein Taxi.
Viel zu schnell gingen die zwei Wochen Urlaub in unserer kleinen Hütte vorbei. Traurig verließen wir am Samstag unsere Ferienunterkunft und machten uns auf Weg nach Hause. Nach unzähligen Staus kamen wir müde und erschöpft spät nachts in München wieder an.
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23. Dezember 2009
Die Kirchen und Klöster in Languedoc sind meist abgelegen vom touristischem Treiben in schöner Natur gelegen. Jedoch nicht nur die Landschaft, sondern auch die atemberaubende Architektur der Bauwerke ist sehenswert. Besonders das Kloster Fontfroide ist ein besonderes Beispiel dieser tollen Architektur. Gegründet wurde das Kloster im 11 Jahrhundert, und es wuchs rasch an, nachdem sich das Kloster den Ziesterziensern anschloss. Zur Zeit der Katharer Kriege war diese Niederlassung einer der bedeutensten in Südfrankreich, denn bei der Verfolgung der Katharer spielte die Abtei Frontfroide eine entscheidende Rolle. Nach Ende des Krieges gewann die Kirche wieder mehr Ansehen, so dass auch das Kloster davon profitierte. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Beispielsweise wurden die Fenster der Kirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, durch Maßwerkfenster ersetzt. Zudem wurde der Kreuzgang im 13. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Sowie auch der Ehrenhof wurde neu angelegt und gestaltet.
Allein wegen der Architektur lohnt sich ein Besuch des Klosters. Heute befindet sich das Gebäude im Privatbesitz, jedoch ist eine Besichtigung möglich. Vom 2. November bis 31. März von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr und vom 1. April bis 30. Juni sowie 1. September bis 1. November von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr ist das Kloster für Besucher geöffnet. Natürlich können Sie auch an einer ausführlichen Führung teilnehmen.
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