Die Kirchen und Klöster in Languedoc sind meist abgelegen vom touristischem Treiben in schöner Natur gelegen. Jedoch nicht nur die Landschaft, sondern auch die atemberaubende Architektur der Bauwerke ist sehenswert. Besonders das Kloster Fontfroide ist ein besonderes Beispiel dieser tollen Architektur. Gegründet wurde das Kloster im 11 Jahrhundert, und es wuchs rasch an, nachdem sich das Kloster den Ziesterziensern anschloss. Zur Zeit der Katharer Kriege war diese Niederlassung einer der bedeutensten in Südfrankreich, denn bei der Verfolgung der Katharer spielte die Abtei Frontfroide eine entscheidende Rolle. Nach Ende des Krieges gewann die Kirche wieder mehr Ansehen, so dass auch das Kloster davon profitierte. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Beispielsweise wurden die Fenster der Kirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, durch Maßwerkfenster ersetzt. Zudem wurde der Kreuzgang im 13. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Sowie auch der Ehrenhof wurde neu angelegt und gestaltet.
Allein wegen der Architektur lohnt sich ein Besuch des Klosters. Heute befindet sich das Gebäude im Privatbesitz, jedoch ist eine Besichtigung möglich. Vom 2. November bis 31. März von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr und vom 1. April bis 30. Juni sowie 1. September bis 1. November von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr ist das Kloster für Besucher geöffnet. Natürlich können Sie auch an einer ausführlichen Führung teilnehmen.