Archiv für die Kategorie ‘Sehenswürdigkeiten’

Sehenswürdigkeiten in Montpellier und Nîmes

Freitag, 05. Oktober 2007

Languedoc ist eine Provinz im Süden Frankreichs. Die Provinz teilt sich in Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées und Rhône-Alpes. Die meisten Sehenswürdigkeiten können Sie in den wichtigsten Städten der Provinz. Montpellier ist die Regionalhauptstadt und lockt viele Touristen an. Sehenswert ist der Pavillon du Peyrou, der Triumphbogen Porte du Peyrou. Einen Besuch wert ist auch die Citadelle de Montpellier. Montpellier verfügt über einen wunderschönen Botanischen Garten, welcher im Jahre 1593 gepflanzt wurde. Wenn Sie Ihren Durst nach Kultur noch nicht gestillt haben, können Sie das Musée Fabre besuchen. Hier befinden sich eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen Frankreichs. Einen Abstecher wert ist auch die Stadt Nîmes. Im Zentrum der Stadt können Sie die Arenen entdecken, welche aus dem 1.Jahrhundert stammen. Zu betrachten gibt es noch das Maison Carrée und das Carrée d’Art. In Nîmes gibt es zahlreiche interessante Museen, wie zum Beispiel das Musée de Beaux-Arts, Musée de Vieux Nîmes und Musée des Cultures Taurines. Den Garten Jardins de la Fontaine sollten Sie sich auch nicht entgehen lassen. Eine weitere Touristenattraktion in Languedoc ist die Stadt Narbonne, welche von der Kathedrale Saint-Just geschmückt wird. In der Stadt Béziers ist die Schleusentreppe von Fonserannes ein wahres Touristenziel. Entdecken Sie alle Geheimnisse der Provinz Languedoc und verbirgen Sie einen traumhaften Uralub im Ferienhaus.

Minerve in Languedoc

Samstag, 14. April 2007

Die Region Languedoc liegt im Süden Frankreichs und ist stark landwirtschaftlich, vor allem durch den Weinanbau, geprägt. Sie ist aufgrund ihrer landwirtschaftlichen Schönheit und ihres Status als Anbaugebiet guter Weine touristisch sehr beliebt. Neben der Regionalhauptstadt Montpellier ist vor allem der Ort Minerve eine zentrale Sehenswürdigkeit. Minerve (benannt nach der römischen Göttin Minerva) wurde im Mittelalter gegründet, auch wenn einige Bauwerke noch wesentlich älter sind. Der Ort imponiert vor allem durch seine besondere Lage. Er befindet sich auf einem Felsen und ist lediglich durch eine Brücke mit einer benachbarten Hochebene verbunden. Heutzutage ist der Ort von kaum mehr als 100 Einwohnern besiedelt doch aufgrund seiner bizarren Schönheit und historischer Bedeutung bei Besuchern Languedocs sehr beliebt. Bekannt geworden ist der Ort durch das Massaker an den Katharern, einer religiösen Gruppierung, die im Mittelalter zu Ketzern erklärt wurde und auf Befehl des damaligen Papstes ausgerottet wurde. Die sich auf dem Berg befindliche Burg (die jedoch im 17. Jahrhundert geschliffen wurde) galt als letzter Zufluchtsort der verbliebenen Katharer, die sich wochenlang dort verschanzten. Zeugnisse dieser Ereignisse sowie die Überreste der damaligen Burg sind noch heute zu besichtigen. Zudem besitzt der kleine Ort ein archäologisches Museum in dem Exponate der benachbarten Höhlensysteme ausgestellt werden. Zu besuchen ist der Ort ganzjährig.